Lebenslauf
HH Logo Frühling von Peter Krippendorf

Eine Bitte an alle Besucher unserer Seiten, wir möchten von Ihnen alle Informationen, Bilder, Zeitungsausschnitte, Meinungen seit dem ersten Spatenstich unseres Hauses erhalten.  E-Mail: hochhausfreunde@hochhausokriftel.de, Fax. 032222  494 792 oder in den Briefkasten bei den Hochhausfreunden, Sindlinger Str. 54, 65795 Hattersheim.

Bitte ALLES anbieten.

 

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Ein chronologischer Lebenslauf von unserem Hochhaus /früher Alphahochhaus soll hier entstehen. Mal sehen, wo alle Informationen herkommen.

Woher stammt  der Name Alphahochhaus?  Alpha Bau Frankfurt war der Name des Bauträgers. Nach dem Konkurs des Bauträgers prägte sich bei den Eigentümern, Mietern und Okriftel/Hattersheimer Bürger der negative Name Alphahochhaus zum geflügelten Wort bei Baupleiten ein. (Der hat gebaut wie`s Alphahochhaus) Denn nicht nur Eigentümer sondern auch alle Handwerker hatten unter der Pleite zu leiden. Siehe das Jahr 1974.
 
1968  Im Oktober 1968 wurde der Bau unseres Hauses erstmalig erwähnt. Der erste Spatenstich für das 18geschossige Haus ( 88m über dem Meeresspiegel NN) sollte schon im Dezember beginnen. In der Planung waren: 18 Stockwerke, 404 Wohneinheiten, ein Restaurant, ein Dachcafe, ein Hallenbad mit Liegewiese, eine Bowlingbahn, eine Mietwaschküche, ein Kiosk, ein Bierlokal, eine Reinigung, ein Modesalon, ein Reisebüro, ein Friseur,  ein SB-Laden, eine Sauna, Tennisplätze, eine repräsentative Außenanlage, bei Bedarf durch Umgestaltung einiger Wohneinheiten ein Hotel, und am Main ein kleiner Bootshafen.

  Hattersheimer Anzeiger Feb.1970


Prospektausschnitt    Prospektteil HH 


1969  Das ganze Jahr über gab es keine Aktivitäten an der Baustelle. Skeptiker meinten, das Ding sei gelaufen.


1970  Bürgermeister Konrad Treber ist zuversichtlich. Nach Érteilung der Baugenehmigung soll der erste Spatenstich im Febr./März erfolgen. So war es auch. Zwei Jahre sollte der Rohbau dauern. Die Okrifteler Jugend trauerte um ihren Idiotenhügel. Denn bis zum ersten Spatenstich war der kleine Hang, von der Brücke Richtung Bonnemühle, das Schlitten- und Schlittschuhparadies bei Schnee und Eis. Eisstockschießen dagegen war der Sport, den die älteren Okriftler auf den gefrorenen Wiesen ausübten.


1971   Rohbauphase  ^Rohbau 1        Hochhaus Okriftel Rohbau Front

  Hochhaus Okriftel Architekten Modell ETW Preisliste Hochhaus 1973

 


1972   Rohbau- und Fertigbauphase. In diesem Jahr wurde die Rote Brücke vor dem Hochhaus von einer auf zwei Autospuren ausgebaut. Die Brücke wurde von den Okriftelern wegen des roten Sandsteins so genannt. Nach dem Umbau konnte man die roten Sandsteine in vielen Vorgärten der Umgebung wieder entdecken. Ganz legal natürlich.

Hochhaus Maße: 95 m Länge, 20 m Breite, 55 m Höhe, 93,2 m über dem Meeresspiegel.


1974   Im Februar zog die erste Familie in Haus 54 ein. Der Mann wurde später Hausmeister.


1974   Durch plötzliche Sperre der Kredite im März 1974 wurden die zu 95% fertigen Bauarbeiten gestoppt und ein Vergleichsverfahren eingeleitet. Auf Initiative der Käufer entstand der Gombert-Plan, der die Käufer zwang, mit zusätzlich 10 % vom Kaufpreis der Helaba einen erforderlichen Restkredit von 1.800.000,00 DM abzudecken. Die Käufer mussten zuzahlen, die Handwerker auf zwei Drittel ihrer Forderungen verzichten. Die Helaba gab ohne Risiko einen Restkredit für die Fertigstellung in Höhe von 1.800.000,00 DM zu einem Zinssatz von 13,5% Ohne Baustopp wären lediglich 900.000,00 DM erforderlich gewesen.

1. Eigentümerversammlung am 18.11.1974. Direkt zum Original pfeilegruen  Protokoll


1975  Da die Helaba nach Fertigstellung der Anlage, Anfang 1975, keine verkaufsfördernden Finanzierungsangebote machte, kam es zwangsläufig zum Konkurs. Im Zuge der Zwangsversteigerung erwarb die Helaba ca. 230 Wohnungen zu 70 % des Schätzpreises.

1980  wurde die letzte Musterwohnung der Helaba verkauft. Das Hochhaus war nun komplett mit Mietern und Eigentümern bewohnt.


1981  Neueindeckung der 1800 m² großen Dachfläche .


1984  Sanierung der Außenfassade, Farb- und Betonarbeiten, Brüstungsaufkantungen.


1985  Parkplatzsanierung mit Garagenneubauten.


1990  Beton- und Farbarbeiten an der kompletten Außenfassade.

1994  Zum 20- jährigen Jubiläum wurde eine Linde  an den heutigen Mülltonnen gepflanzt. (gestiftet von einigen Bewohnern, und der damaligen Hausverwaltung.Hochhaus Linde Heute Foto vom September 2016.


1999  Einbau neuer Hauseingangstüren mit Obentürschließern in allen drei Häusern.

2004 Fassadenrenovierung Fassade 2004 von roter Brücke Foto Norbert Reifschneider


2010  Nachbesserungsarbeiten an der Außenfassade und Balkoninnenseiten.

2011  Sanierung Kinderspielplatz von Grund auf. Fotoalbum ansehen

Die Fußballmannschaft Fußballfreunde Hochhaus Okriftel haben kurz nach der Gründung schon das erste Turnier gewonnen.

Haus 54 hat eine elektrische über Schlüssel geregelte Türöffnungs- und Schliessanlage bekommen.

2012 Hausmeister Björn Hambuch durch Landrat Michael Cyriax und Jürgen Moog Pol. Direktor Main Taunus für Zivilcourage geehrt.

Gusseiserne Abwasserrohre ersetzen die alten Asbestzement Rohre im Keller.

2013 Die von den Eigentümern neu gewählte Hausverwaltung Brömer & Koch GmbH tritt am 01. Januar den Dienst an.

Alle drei Hauseingänge haben eine  elektrische über Schlüssel geregelte Türöffnungs- und Schliessanlage bekommen.

2016 Fassadenrenovierung in aufwendigem modernen Farbenspiel.

Unser Hausmeister Björn Hambuch feiert gegen Ende des Jahres sein 10-jähriges Dienstjubiläum, Danke Björn.

2017 Am 30. Januar wurde mit der Montage Baugerüst begonnen.
 

 


Unser Dank gilt allen, die zum Erfolg der Seiten beitragen.

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